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Um 1815
Bau des Gutshauses
(gem. dendrochronologischern Gutachten)
1821 - 1919
im Besitz bürgerlicher Gutsherren
1869
die Brüder Lachmann lassen das schlichte ländliche Gutshaus in eine spätklassizistische
Landvilla umgestalten: Einbau des zweigeschossigen Mittelrisalites an
der Haupt-front, Freitreppe zum Garten, Fenster mit französischer Sprossenteilung,
neue Enfiladen
1919
Verkauf durch die Familie Schrobsdorff an die Stadt Lichtenberg
(seit 1920 zu Berlin gehörig); Nutzung als Säuglingsheim, Verwaltungsstelle,
Schule und Kindergarten
1928
Ergänzung mit Veranda und Dachgauben zur Parkseite
1957
Weitgehende Entfassadierung der Süd- und Westseite
1958/59
Abriss einschließlich Sprengung der Kellergewölbe geplant; Rettung des
Gebäudes durch Charlotte von Mahlsdorf
(Lothar Berfelde); Beginn einer jahrzehntelangen Sanierung
1960
eröffnet Charlotte ihr privates Gründerzeitmuseum
1972
wird das Gutshaus unter Denkmalschutz gestellt
1990
erwirbt Charlotte von Mahlsdorf das Gutshaus
als rechtmäßigen Besitz; der 1987 unter Schutz
gestellte Gutspark bleibt Eigentum der Stadt Berlin
1995
Schließung des Gründerzeitmuseums
1997
Wiedereröffnung des Museums durch den Förderverein Gutshaus Mahlsdorf
e.V.
Der Förderverein Gutshaus Mahlsdorf sucht Sponsoren zur Sanierung
des Gutshauses.
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