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Berlin ick liebe Dir - Du bist der Senf uff der Bulette,
die ick mit Lust gefressen hätte.
Du bist der Schaum uff meenem Bier - Berlin ick liebe Dir
Die Mulackritze gibt es nicht mehr. Der
"dolle Laden" im Berliner Scheunenviertel, in dem neben der Halbwelt auch Schauspieler und Künster wie
Heinrich Zille verkehrten, wurde 1951 geschlossen und das Haus abgerissen.
Aber "Charlotte von Mahlsdorf" wollte sich nicht damit
abfinden, dass dieser heisse Atem
Berlins für immer sterben sollte. Sie schaffte die Lokaleinrichtung
mit Rückbüffet, Theke
und "Hungerturm" in das Mahlsdorfer Gutshaus, wo es in
dem Gewölbe des
Gründerzeitmuseums weiter atmet.
Und an manchen Abenden werden dort auch wieder Gestalten lebendig,
wie der
Kohlenträger Paul, der Stramme Ludwig, der seine Schnepfen
für die Hurenkammer
anpreist und der Direktor des Ringvereins Immertreu, der seine Ganovenbrüder
wie
damals an der Kandarre hält.
Gerhard Pagel hat diese Berliner Typen mit
humorvollen Versen zum Gehen erweckt
und unterhält Sie, während Sie Ihre Molle zischen oder
ne Schmalzbrotstulle genießen.
Wolfgang Panwitz sorgt am Klavier für stimmungsvolle urberliner
Stimmung.
Im Rahmen dieser Veranstaltung bieten wir
Ihnen ab 15.00 Uhr
eine Führung durch die Gründerzeitsammlung.*
Die Mulackritze ist schon ab 14.00 Uhr geöffnet
Beginn 18.00 Uhr
Eintritt: 12,00 Euro
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Samstag
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26. 06.
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Farbenblind ....eine Pörsonäliti-Show
ChansonNette
mit Harry Ermer am Piano

Farbenblind
- das bringt die Dinge manchmal ein
bisschen durcheinander.
Farbenblind - kann aber jut fürs
Jemüt sein und hat durchaus weltanschauliche Vorteile.
Das verrät uns ChansonNette bei ihrer ersten Pörsonäliti-Show.
Nette will berühmt werden. "Ick werd' spektakulär
- und ooch sensationell!!! Ick werd' ne Lejende,
janz klar!" Dafür plaudert sie aus ihrem Nähkästchen
als Rabenmutter und viel beschäftigte
Kleinkünstlerin. Sieht bei Lila Rot, mistet Hals über
Kopf ihr Zuhause aus, küsst Männer
nach Alphabet, hat noch andere Affairen. Und wir erfahren, wie die
kleinen und großen Lügen
des Alltags den Berliner Rotschopf "jeprächt "haben.
Ob melancholische Erinnerung oder pralle Milieu-Studie, Nette schüttet
ihr großes Herz
über die Wirrungen des Lebens direkt vor den Füßen
ihres Publikums aus. Mit Witz, Musik
und Berliner Charme.
Musikalische Leitung: Harry
Ermer
Buch & Regie: Kai S. Pieck
Im Rahmen dieser
Veranstaltung bieten wir Ihnen ab 17.00 Uhr
eine Führung durch die Gründerzeitsammlung.*
Die Mulackritze ist schon ab 17.00 Uhr geöffnet
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: 13,00 Euro
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